© Sarah Baldy

Fundstücke

„Wir lassen uns nicht mit Hühnerknochen bewerfen…“

Fundstück des Monats März 2021

Generationen von Schülerinnen und Schülern haben seit der Eröffnung im Jahr 1960 glückliche Tage oder Wochen im Remscheider Schullandheim in Serkenrode verbracht und denken noch heute gern daran zurück – die wenigen Ausnahmen dürften eher die Regel bestätigen. Rund 40.000 Kinder haben hier im Laufe der 19jährigen Geschichte der Einrichtung ihren Aufenthalt genossen. Ein amüsanter Beschwerdebrief der Klassen 4a und 4c über ein "ungenießbares Spinatgericht" und das Bewerfen mit Hühnerknochen von einer Küchenmitarbeiterin, laden zum Schmunzeln ein. 

© Stadtarchiv Remscheid
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Porträt Albert Kotthaus und Alwine Afflerbach - eine Remscheider Familien- und Firmengeschichte

Fundstück des Monats Februar 2021

Fundstück des Monats Februar, ist das Foto des Ehepaares Albert Kotthaus (1854-1933) und Alwine Afflerbach (1858-1928), aufgenommen vermutlich in den 1920er Jahren.
Fotos sind nicht nur eine schöne Erinnerung an vergangene Zeiten, sie machen Geschichte erlebbar. Die Geschichte, die dieses Bild erzählt, ist die einer Remscheider Fabrikantenfamilie, deren Firmengeschichte bereits 1855 beginnt.

Tagebuch des Remscheider Kaffeemühlenfabrikanten Friedrich Dienes

Fundstück des Monats Januar 2021

Tagebücher sind für Archive, wenn Sie nicht ausschließlich private Empfindungen enthalten, von unschätzbarem Wert. Denn sie bilden das alltägliche Leben einer längst vergangenen Zeit ab. Unser Fundstück des Monats Januar 2021 ist das Tagebuch des Kaffeemühlenfabrikanten Friedrich Dienes. Es spiegelt nicht nur den Alltag eines Remscheiders in der Zeit vor und während des 2. Weltkrieges wieder, sondern auch die Anfänge einer Firma, die ihre Kaffeemühlen von Remscheid aus in die ganze Welt exportierte.

© Stadtarchiv Remscheid
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Remscheids Trunkenbolde

Fundstück des Monats Dezember 2020

Am 15. August 1853 sah sich der damalige Remscheider Bürgermeister Bertram Pfeiffer aus gegebenem Anlass gezwungen, eine Polizeiverordnung zu erlassen, die dem „übermäßigen Genusse des Branntweins möglichst entgegen wirken“ sollte. Polizeikommissar Ludwig fertigte ein entsprechendes  Verzeichnis derjenigen Personen, welche als Trunkenbolde allgemein bekannt sind. Dieses Verzeichnis wurde seinerzeit unzweifelhaft an alle Remscheider Gastwirte ausgegeben und das waren um die Mitte des 19. Jahrhunderts gar nicht wenige. Und doch ist nach derzeitiger Kenntnis nur ein einziges Exemplar davon erhalten geblieben. Es war an „Richard Becker, Ehringhausen“ adressiert und hing in dessen Gaststube über lange Jahre und Jahrzehnte an der Wand … 

„God, God, we are saved“ - Die glückliche Errettung des Flugpioniers Hans Bertram

Fundstück des Monats November 2020

1985 fesselte ein sechsteiliger Spielfilm die Zuschauer vor den Fernsehgeräten: „Flug in die Hölle“ mit Helmut Zierl in der Hauptrolle. Vielleicht war nicht jedem Zuschauer bekannt, dass es sich um die Verfilmung einer wahren Begebenheit handelte, um das große Abenteuer des aus Remscheid stammenden Pioniers der Luftfahrt Hans Bertram, der im Jahr 1932 mit einer Junkers W 33 mit dem Namen „Atlantis“ zusammen mit dem Flugzeugmechaniker Adolf Klausmann in Nordwest-Australien in der Nähe von Wyndham notlanden musste und 53 Tage im Busch um sein Überleben kämpfte. Von den Rettungsexpeditionen bereits aufgegeben, wurden Bertram und sein Kamerad buchstäblich im letzten Augenblick von australischen Eingeborenen gefunden. Hastig kritzelte Bertram eine Nachricht für die Missionare der Drysdale River Mission, die mit den Worten beginnt:

„God, God, we are saved“

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Poesiealbum aus dem 19. Jahrhundert

Fundstück des Monats Oktober 2020

Der Brauch, jemandem eine Widmung in Form einer eigenhändig beschriebenen Buchseite zur ewigen Erinnerung mit auf den Weg zu geben, hat eine lange Tradition. Anfangs waren diese Büchlein vorwiegend unter Studenten verbreitet, im 19. Jahrhundert aber fanden sie auch in weiten Teilen der übrigen Bevölkerung großen Anklang. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren Poesiealben sehr beliebt, denn sie drückten Wertschätzung aus – für die Person, die um einen Eintrag gebeten wurde, aber auch für die Person, die den Eintrag erhielt. Heute haben teilweise vorgedruckte Freundebücher das gute alte Poesiealbum verdrängt.

Die Bergische Kaffeetafel

Fundstück des Monats September 2020

Die Bergische Kaffeetafel ist seit jeher in Remscheid und dem ganzen Bergischen Land bekannt und beliebt. Wie der Kaffee ins Bergische Land kam und sich die typische Kaffeetafel entwickelte, lesen Sie in diesem Artikel. Eine Geschichte von Dröppelminas, Muckefuck und bergischen Kaffeekränzchen.

© Sarah Baldy
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Remscheid in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Fundstück des Monats August 2020

Bei Renovierungsarbeiten in dem Gebäude des ehemaligen Lenneper Amtsgerichtes, wurden hinter der Wandverkleidung alte Dokumente aufgefunden. Darunter einige Schriftstücke, die den Alltag in Remscheid unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges wiederspiegeln. ....

Dachbodenfund "Gaststätte Sieper Höhe"

Fundstück des Monats Juli 2020

Jahrelang war die Gaststätte "Sieper Höhe" ein lokaler Treffpunkt. Nun ist die ehemalige Gaststätte verkauft worden und der neue Besitzer fand auf dem Dachboden des alten Hauses Unterlagen über die ehemaligen Inhaberfamilien Halbach und Lüttgen. Aus den Fundstücken aus alten Studentenverbindungszeiten, alten Familienfotos und Notariatsurkunden lässt sich ein Bild erstellen, das die Geschichte der Gaststätte und ihrer Inhaber wiederspiegelt... 

 

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